[2 in 1] Zurück nach Hollyhill & Verliebt in Hollyhill von Alexandra Pilz

Posted on April 3, 2016

Hallo ihr Lieben. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich ein großer Fan der Hollyhill-Trilogie von Alexandra Pilz bin. Und nachdem ich nun schon gefühlte hundert Mal an verschiedenen Stellen hab durchsickern lassen, dass ich den letzten Band endlich endlich mein Eigen nennen darf und er mir viel Freunde bereitet hat, ist es nun langsam an der Zeit, mal ein kleines bisschen näher auf das Thema Hollyhill einzugehen.

Zurück nach Hollyhill – Erschienen: 2013 | Seiten: 352 | Format: Gebunden/Taschenbuch/Ebook |
Verliebt in Hollyhill – Erschienen 2014 | Seiten: 384 | Format: Gebunden/Taschenbuch/Ebook

Zurück nach Hollyhill & Verliebt in Hollyhill Diese beiden Bücher habe ich bereits vor einer Weile gelesen und da in den nächsten Tagen meine Meinung zum dritten und abschließenden Band der Hollyhill-Trilogie online gehen wird (ja, ich bekomme es tatsächlich noch auf die Reihe! xD), habe ich mir gedacht, ich erzähle euch erst einmal ein wenig über die beiden vorangegangenen Bücher.

Als die 17-jährige Emily zu ihrem Abitur von ihrer Großmutter ein Armband und einen Brief ihrer verstorbenen Mutter überreicht bekommt, ändert sich das Leben des Mädchens schlagartig. Zwar weiß Emily nicht genau, was sie von den Worten ihrer Mutter und deren Bitte, nach Hollyhill im englischen Dartmoor zu reisen, halten soll, doch ihre Neugier ist geweckt. Allerdings ist es schon ziemlich merkwürdig, dass Hollyhill auf keiner Karte verzeichnet ist und auch im Dartmoor angekommen scheint ihr niemand helfen zu können. Zum Glück kommt zum richtigen Zeitpunkt ein Geländewagen vorbei, dessen Fahrer nicht nur Emilys Herz einen kleinen Hüpfer beschert, sondern auch der Einzige weit und breit zu sein scheint, dem Hollyhill ein Begriff ist. Komisch nur, dass der nette und hilfsbereite junge Mann so gar nicht davon angetan ist, den Namen des Örtchens aus Emilys Mund zu hören ..

Nach ihrem Abenteuer in den 80er Jahren ist Emily samt allen Dorfbewohnern wieder im Hollyhill der Gegenwart gelandet und hat ein dickes, fettes Problem mitgebracht: sie ist bis über beide Ohren in Matt verliebt, doch der hält sie plötzlich auf Distanz. Warum nur? Bevor Emily diese Frage für sich beantworten und herausfinden kann, ob ihre Gefühle überhaupt eine Chance haben wird das Dorf erneut durch die Zeit katapultiert. Ins Jahr 1811. Dort warten nicht nur romantische Kleider und Hochsteckfrisuren auf Emily, sondern auch das Rätsel um eine Frau, die bewusstlos in einer Kutsche liegend nach Hollyhill kommt. Auf der Suche nach Antworten ob der Herkunft der unbekannten Frau verschlägt es Emily und Matt in ein altes Herrenhaus, wo sie als Bedienstete nicht nur die Romantik des 19. Jahrhunderts aus einer anderen Perspektive kennenlernen, sondern auch auf düstere Geheimnisse und dramatische Geschehnisse stoßen ..

Ich möchte euch an dieser Stelle ..
gar nicht groß mit Details rund um die Bücher erschlagen und damit eventuell vieles vorweg nehmen, was in der Rezension zum letzten Band der Trilogie Für immer Hollyhill erwähnt werden wird. Nur so viel: Als ich vor einigen Jahren zu Zurück nach Hollyhill gegriffen und mich Hals über Kopf in ein neues, spannendes Abenteuer gestürzt habe, war ich in Sachen Zeitreisegeschichten noch ein absoluter Neuling. Okay, gut, die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier hatte ich gelesen und wusste somit viel über genetische Veranlagung und Chronographen, doch das war es auch schon. Ich war damals ein noch fast unbeschriebenes Zeitreiseblatt und hungrig auf all die Ideen, die noch irgendwo da draußen darauf warteten, bei mir im Bücherregal zu landen.

Gespannt und voller Vorfreude, doch ohne große Erwartungen griff ich also eines schönen Tages nach Zurück nach Hollyhill und obgleich ich euch heute gar nicht mehr sagen kann, wann genau mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen hat, weiß ich doch noch sehr genau, dass es ziemlich schnell geschah. Der angenehm lockere Schreibstil, mit dem Frau Pilz es geschafft hatte, mich von meinem Sofa ins englische Dartmoor zu katapultieren, die liebenswerten, teilweise sehr speziellen Charaktere, wie auch die Idee, ein ganzes Dorf – sozusagen für den guten Zweck – in der Zeit reisen zu lassen hatten es mir wirklich angetan und sorgten dafür, dass die ersten beiden Bände von mir binnen kürzester Zeit regelrecht verschlungen wurden.

Im Internet liest man oft etwas über Logikfehler, die sich in der Geschichte rund um Hollyhill breitgemacht haben und ja, auch ich muss zugeben, dass es hier und da vielleicht etwas mehr Erklärungen hätte geben können, muss aber auch sagen, dass es mich weitaus weniger gestört hat, als das vielleicht bei anderen Büchern der Fall gewesen wäre. Und das aus einem ganz einfachen Grund: Die Hollyhill-Trilogie lebt für mich in allererster Linie von den Charakteren und der Liebesgeschichte und nicht von dem Zeitreiseaspekt. Natürlich spielt auch der eine große Rolle, gar keine Frage, doch stand er für mich keinesfalls im Mittelpunkt der Geschichte, weswegen ich mich von den vereinzelten kleinen Fragezeichen ob der Zeitreiselogik nicht gestört gefühlt habe.

Die Hollyhill-Trilogie aus der Feder von Alexandra Pilz sind Bücher für all jene, die sich gerne in Abenteuer stürzen, ihre Zeit mit tollen Charakteren verbringen und eine Geschichte trotz kleiner Ungereimtheiten lieben können. Bist du so jemand?

2 Gedanken

  • Tatze April 4, 2016 at 19:42

    Hey Maike 🙂

    du machst mir diese Reihe immer schmackhafter. 😀 Ich bin sowieso ein großer Zeitreisefan. Jetzt muss ich mal schauen, ob ich bald mal Zeit für die Hollyhill-Reihe finde 😉

    Liebe Grüße,
    Tati

    Antworten
  • Madame Lustig April 5, 2016 at 19:46

    Hallo liebe Tati,

    es freut mich, dass ich dich ein klein wenig neugierig machen konnte und bin gespannt, wie dir die Reihe gefallen wird. 😀

    Liebe Grüße
    Maike

    Antworten

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