4 Dinge, ohne die ich nicht lesen kann

Posted on November 8, 2018

4 Dinge, die ich zum lesen brauche

Dass ich gerne lese, brauche ich nicht extra zu erwähnen, schließlich drehen sich über die Hälfte meiner Beiträge um Bücher. Regelmäßig teile ich darin meine Gedanken zu dem von mir gelesenen Lesestoff mit euch, gestehe meine Enttäuschungen, schwärme wie ein verliebtes Mädchen mit rosaroter Brille, erzähle euch von meinem gebrochenen Herzen oder den Abenteuern, die ich erlebt habe.

Ich erzähle euch also immer fleißig davon, was Bücher und ihre Geschichten so alles mit mir anstellen, aber nie, was ich zum lese eigentlich brauche. Dabei ist das ziemlich wichtig, denn ohne diese Dinge funktioniert das Lesen für mich einfach nicht so richtig. Aber das ändern wir nun. In diesem Beitrag lasse ich die Hosen runter und verrate euch, was für mich so überaus wichtig ist, dass ich ohne gar nicht so richtig entspannt und vertieft lesen könnte. Bereit?

Ruhe
Ich staune immer gewaltig und bin auch stets ein bisschen neidisch, wann immer ich von anderen Leseratten höre, dass sie während ihrer Zugfahrten, an Haltestellen, in Kaffees, als Beifahrer oder auch auf dem Sofa während der Herzmensch daneben sitzt und Videospiele spielt oder einen Film schaut fleißig weiter in ihren Büchern lesen. Ich kann das nicht. Ich brauche wirklich Ruhe um mich herum und damit meine ich nicht nur die Geräuschkulisse, sondern auch Bewegungen in meinem Umfeld, die ich selbst dann im Augenwinkel wahrnehme, wenn ich in meine Geschichte vertieft bin. Und dann kann ich einfach nicht anders, als von meinem Buch aufzuschauen und nachzusehen, was mich da ablenkt. Daran ist wohl die neugierige Nase in mir schuld.

Tee oder Kakao
Um so richtig zur Ruhe zu kommen und entspannen zu können, brauche ich unbedingt etwas leckeres zu trinken und so lange wir uns nicht gerade im Hochsommer befinden, fällt meine Wahl immer auf Tee oder warmen Kakao. Meine Favoriten sind da Apfeltee, Grüner Tee mit Vanillie und heiße Schokolade mit einer Prise Zimt. Köstlich.

Knabbereien
Kein köstliches Getränk ohne die passende köstliche Nascherei. Klein muss sie sein, damit ich nur eine Hand brauche, um meinen Gaumen zu verwöhnen. Ihr könnt euch das also in etwa so vorstellen: Maike liegsitzt auf dem Sofa, die Beine sind angezogen, damit das Buch darauf in den perfekten Lesewinkel gebracht werden kann und während Maike da so schön gemütlich lümmelt und halb vertieft vor sich hin liest, greift sie mit der freien Hand immer wieder zum Teller oder dem Schüsselchen. Das funktioniert wie von selbst. Am liebsten habe ich hier ja kleine Gummitierchen, Toffiffees (die werden irgendwann noch mein Untergang sein, ich sags euch!), Nüsse oder köstliche kleine Küchlein. Yum!

Mein Smartphone
Ja, ich brauche zum lesen tatsächlich mein Smartphone neben mir. Nicht, um irgendwelche Wörter nachzuschlagen, sondern, weil ich zwischendurch immer Fangirlen muss und dafür ist WhatsApp mein allerbester Freund. Dort befinden sich in meiner Freundesliste so einige Mädels, mit denen ich meine ganz frischen, ungefilterten Gedanken teile und die so sehr regelmäßig in den Genuss meiner begeisterten Quietschereien oder aber meiner grummeligen Empörung kommen. Manch einer mag sogar behaupten, dass ich dabei Ohren abkaue!


Und das waren sie auch schon, meine 4 Dinge, ohne die ich nicht lesen kann. Jetzt seid ihr dran: was braucht ihr zum lesen?

9 Gedanken

  • Emma Zecka November 10, 2018 at 12:33

    Hey ho,
    als ich klein war, habe ich auch Ruhe zum lesen gebraucht. Allerdings habe ich einen Bruder, der zwei Jahre jünger ist als ich. Und der ist dann meistens mit einem Freund tobend durch unser Haus gerannt und das war das beste Training für mich, bei einem unruhigen Hintergrund lesen zu können. Und früher habe ich auch viel im Wohnzimmer gelesen, wenn meine Familie Fußball geschaut hat. Dann hatte ich immer diese Fangesänge im Hintergrund. Das war schon irgendwie cool :-).

    viele Grüße

    Emma

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    • MadameLustig Dezember 11, 2018 at 10:51

      Das klingt toll! Ich wünschte, ich könnte das auch, aber Fehlanzeige. Wenn ich mit meinen beiden Männern zusammensitze und lese, während sie spielen oder etwas im TV schauen, geht das nur, wenn ich Ohrstöpsel drin habe und selbst dann werde ich ständig durch Bewegungen im Sichtfeld abgelenkt. xD

      Ganz liebe Grüße,
      Maike

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  • Yvonne November 10, 2018 at 23:46

    Liebe Maike,
    das ist ja eine schöne Beitragsidee 🙂 Ich kann dir da echt nur zu 100& zustimmen, mir geht es ganz genauso. Selbst bei Hörbüchern im Zug funktioniert das nicht immer, weil es mir manchmal einfach zu laut/wuselig ist 😀
    Liebe Grüße,
    Yvonne 🙂

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    • MadameLustig Dezember 11, 2018 at 10:53

      Ja! Wobei ich Hörbücher sowieso nicht höre, weil ich mich nicht auf sie konzentrieren kann. Egal, wo ich bin. Ständig fixieren meine Augen dann irgendwas und peng, meine Gedanken schweifen ab. Eigentlich schade, sonst könnte ich beim Einkaufen oder ähnlichem schön in eine andere Welt eintauchen.

      Ganz liebe Grüße,
      Maike

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  • Pink Anemone November 16, 2018 at 18:02

    Hallo Maike,
    ich schau ja immer wieder gerne dabei, jedoch immer still und heimlich, was vor allem daran liegt, dass ich über Handy nicht gerne kommentiere. Bei mir bleibt es ja selten bei nur einem Satz und die Autokorrektur meines Handys ist ein kleines versautes Luder.
    Nun habe ich mir aber endlich wieder Zeit genommen ein paar Blogs zu besuchen und sitze hier mit meinem Winter-Kaffee und Walnüsse mampfend vor dem Kastl und lese Deinen Beitrag.
    Ich kann wirklich überall lesen, so richtig entspannen kann ich aber dennoch nur in meiner Leseecke, auf dem Sofa oder Bett. Hier besteht nicht die Gefahr die Haltestelle zu verpassen (ist mir bisher nicht nur einmal passiert) oder das ich im Cafè von Schnattertanten abgelenkt werde. Auf meinem Tablett neben mir auch immer Kaffee (derzeit mit Wintergewürz), klein geschnittenes Obst oder Chips (die werden für mich wohl mal mein Untergang sein XD) und irgendwo neben mir brennt eine Duftkerze oder ein Räucherstäbchen. DAS ist für mich die perfekte Art zu lesen und in andere Welten zu reisen. Mein Handy ist da meist gaaanz weit weg, denn da will ich auch nicht gestört werden..von niemanden.
    So, und jetzt habe ich Lust auf Chips…habe ich wieder super hingekriegt.
    Werde hier noch ein bissl rumstöbern, ein paar Blogs besuchen und mich dann wieder in meine Leseecke verzupfen *g*

    Liebe Grüße aus Wien
    Conny

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    • MadameLustig Dezember 11, 2018 at 11:01

      Liebe Conny, mir geht es da ähnlich wie dir. Ich besuche die meisten Blogs übers Handy, aber kommentieren mag ich so nicht, weswegen ich meistens ohne ein “Hallo” still und leise wieder verschwinde. Ich sollte mir wirklich vornehmen, zumindest einmal die Woche über den Laptop eine große Besuchrunde zu drehen.

      Dass ich wegen lesen irgendwelche Haltestellen verpasst hätte, ist mir noch nicht passiert. Das liegt aber vor allem daran, dass ich einfach nicht lesen kann, wenn im fahrenden Auto/Bus/Zug sitze, sonst wird mir schrecklich übel. Hm, ich stelle gerade fest, ich bin in meinem Leseverhalten ziemlich eingeschränkt. xD Aber gut, es gibt schlimmeres als nur in ruhiger, gemütlicher Umgebung mit ordentlich Seelenfutter lesen zu können, oder? 😀

      Ganz liebe Grüße,
      Maike

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  • Josia Jourdan November 25, 2018 at 16:45

    Hallo,

    Ein schöner Beitrag. Ich brauche beim Lesen eigentlich nicht viel, aber Musik ist sehr wichtig! Wenn Ichs mir aber richtig gemütlich mache, nehme ich gerne Tee, Schokolade und eine Kuscheldecke. gerade im Herbst/Winter kann man so schöne Lesestunden geniessen.

    Liebe Grüsse

    Josia

    P.S. Falls du Lust hast, findest du ab dem 1. Dezember einen Buch-Adventskalender mit 24 Blogbeiträgen inkl. Gewinnspielen.

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    • MadameLustig Dezember 11, 2018 at 11:02

      Oh, Schokolade! Mein Untergang! Kannst du auch nie aufhören, bis die ganze Tafel verputzt ist? 😀

      Antworten
  • angeltearz liest - Das war mein Lesemonat November 2018 Dezember 5, 2018 at 12:28

    […] Kunterbunte Flaschenpost schreibt über “4 Dinge, ohne die ich nicht lesen kann“. Das Thema finde ich sehr interessant und möchte es auch noch mal für mich aufgreifen. […]

    Antworten

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