Hallo, ich bin Maike und ich habe Angst!

Posted on Oktober 6, 2017

Angststörung

Bereits vor Wochen habe ich diesen Beitrag geschrieben und mir vorgenommen, ihn in der darauffolgenden Woche online zu stellen. Und dann kam Tag X und ich saß vor meinen Worten und haderte mit mir. Wollte ich denn wirklich, dass das alle Welt lesen kann? Dass jeder um mein größtes Problem weiß? Wollte ich mich angreifbar machen? Nein, natürlich nicht. Dafür habe ich in der Vergangenheit zu oft schlechte Erfahrungen damit gemacht. Doch der Beitrag lässt mich einfach nicht los. Ja, ich habe ein mulmiges Gefühl dabei, euch alle jetzt so tief in mein Leben zu lassen, aber ich glaube auch, dass das richtig ist. Ich sollte keine Angst haben müssen über meine Probleme zu sprechen und das genau das aber gerade der Fall ist, obwohl ich eigentlich inzwischen offen mit meiner Krankheit umgehe, zeigt mir, wie wichtig es ist, jetzt trotz meines mulmigen Gefühls auf Veröffentlichen zu klicken und euch allen zu zeigen “Hey, wir sind unter euch, nicht ansteckend und meistens ganz coole Leute”.

Angst. Jedem von uns ist sie ein Begriff und viele wissen sogar, wie es sich anfühlt, wenn Unruhe und Besorgnis das Ruder übernehmen, die Nerven wie Drahtseile gespannt und die Hände schwitzig sind, das Adrenalin durch die Adern schießt und jede Faser des Körpers angespannt und bereit ist, von einer Sekunde auf die andere zu handeln. Verhältnismäßig wenige, aber doch immerhin einige mehr, als man vielleicht meinen mag, wissen aber, wie es ist, wenn diese Angst zum täglichen Begleiter wird. So wie ich. Ich weiß, wie es ist, wenn einen die nackte Angst aus heiterem Himmel packt. Wenn sie sich wie ein Sack Zement auf die Brust legt, dich lähmt, deinen Körper krank macht und durch deine Gedanken kreist wie Dementoren, die nur darauf warten, dir das letzte bisschen Glück auszusaugen. Ich weiß wie es ist, wenn die Angst die völlige Kontrolle übernimmt, dir das Leben entgleitet, man alles verliert, was man sich aufgebaut hat und man plötzlich jede Faser seines Selbst in Frage stellt. Ich weiß, wie es ist, eine unsagbare Angst davor zu haben, Angst zu haben. Ich weiß, wie es ist, weil all das Teil meines Lebens ist.

Angststörung

Meine erste Panikattacke liegt nun schon viele Jahre zurück. Wie es sich angefühlt hat, als mich die Welle der Angst zum ersten Mal mit sich gerissen hat, weiß ich jedoch noch, als wäre es gestern gewesen. Allerdings wusste ich damals nicht, was mit mir los war und es hat sehr lange gedauert, bis es mir jemand sagen konnte. Bis es endlich soweit war, musste ich mir viele Beleidigungen anhören, die von Weichei über Psycho bis hin zu In einer gerechten Welt würden Menschen wie du gar nicht überleben gingen und ich fühlte mich von Tag zu Tag immer kleiner. Das Fatale: irgendwann fing ich tatsächlich an, den Leuten zu glauben und dadurch wurde es erst richtig schlimm. Zu meiner Angst gesellte sich die Depression und ich begann, mich vollkommen zurückzuziehen. Ich traute mich nicht mehr raus aus Angst, die Leute würden mir eine Panikattacke ansehen und dann über mich lachen. Und ich vertraute mich niemandem mehr an, weil ich nicht noch mehr Beleidigungen, Ablehnung und Enttäuschung in den Gesichtern ertragen hätte. Ich habe mich so wahnsinnig doll geschämt.

Man schickte mich damals von Arzt zu Arzt, mein Herz wurde mehrfach ausgiebig untersucht, ebenso alle weiteren Zentimeter meines Körpers, aber es wurde nie etwas gefunden. Leider. Denn mit jeder neuen Untersuchung wünschte ich mir immer sehnlicher, dass sie irgendwas finden würden. Ganz egal was. Ich war an einem Punkt angelangt, an dem ich einfach einen Namen brauchte, etwas, das mir Hoffnung gab, dass es irgendwann wieder besser werden würde, wenn ich nur fein meine Medikamente schluckte. Aber so eine Diagnose bekam ich nie. Ich muss an dieser Stelle dazu sagen, dass Ärzte damals psychisch bedingte Erkrankungen noch nicht so sehr auf dem Plan hatten, weswegen es tatsächlich eine Ewigkeit dauerte, bis man mir riet, mich einem Psychologen vorzustellen. Die Diagnose Generalisierte Angststörung kam dann auch vergleichsweise schnell, aber die Erleichterung, die ich mir erhofft hatte, blieb aus. Ebenso die Hoffnung, auf eine baldige Genesung.

Um deine Angst zu besiegen, musst du dich ihr stellen. Diese Weisheit konnte nur aus dem Mund von jemanden kommen, der das noch nie tun musste, soviel war mir damals klar. Ich hatte Todesängste und diesen sollte ich mich einfach mal eben stellen, als wäre es das Leichteste der Welt? Wenn ich dachte, dass es mit der Diagnose und einer medizinischen Betreuung nur Berg auf gehen konnte, wurde ich definitiv eines Besseren belehrt. Bevor ich nämlich auch nur das kleinste Lichtlein am Ende des Tunnels zu sehen bekam, musste ich erst durch meine ganz persönlich Hölle gehen und das ist nicht gerade ein Klacks, wenn dir die Angst dabei die ganze Zeit Gesellschaft leistet. Ich hätte damals nicht gedacht, dass es mir tatsächlich jemals wieder gut gehen würde. Dass ich in Tränen ausbrechen würde, weil ich ohne Unruhe und Zittern meine Einkäufe erledigt hatte und irgendwann wieder befreit lachen und spontan sein könnte. Aber der Tag kam tatsächlich und ich hätte den Boden unter meinen Füßen dafür küssen können. Mein Kampf hatte sich ausgezahlt, ich wurde belohnt, dass ich nicht aufgegeben hatte und das erfüllte mich mit einem Hochgefühl.

Angststörung

Heute ist meine Angststörung für mich Fluch und Segen zu gleich. Sie stellt mich regelmäßig vor wahnsinnig große Herausforderungen, aber sie ermahnt mich auch, mehr auf mich zu achten, mal etwas langsamer zu machen, öfter Nein zu sagen und die kleinen Dinge mehr zu schätzen. Das klappt natürlich nicht immer und es wäre die Lüge des Jahrhunderts würde ich behaupten, dass alles tutti ist und es mir gut geht, denn Tatsache ist, mir geht es nicht immer gut. Ich habe nach wie vor Tage, an denen fällt es mir schwer aufzustehen und ich möchte mich dann am liebsten ganz tief verkriechen und weinen, weil ich, trotz dessen dass ich das alles ja schon kenne und auch weiß, woher es rührt, immer noch in ein Loch falle, wann immer Angstsymptome wie Schwindel, Schwäche, Zittern, Herzrasen und Herzstolpern wieder vermehrt auftreten. Aber das ist okay. Vor Jahren noch habe ich mich geschämt, Fehler bei mir gesucht, versucht, alles zu vertuschen oder meine Augen vor dem zu verschließen, was da in mir vor sich geht, aber heute nicht mehr. Heute gebe ich mir die Zeit, in ein Loch zu fallen, frustriert, deprimiert und wütend darüber zu sein und auch mal Sturzbäche zu weinen, zu schreien oder gegen eine Tür zu treten, um mir irgendwie Luft zu machen. Ich gebe mir die Zeit mir das zu geben, was ich in dem Moment brauche.

Das Leben nicht aus den Augen zu verlieren, dabei hilft mir mein kleiner Pirat mehr als es jede Therapie tun würde. Durch ihn werde ich jeden Tag daran erinnert, dass auch in der schlimmsten Dunkelheit ein Licht so hell leuchten kann, dass es dich blendet und dass man Haushalt und andere Pflichten auch mal einfach noch ein Weilchen liegen lassen kann und die Zeit lieber für kleine Albernheiten nutzen sollte. Mein Pirat weiß übrigens, dass seine Mama manchmal ziemlich dolle Angst hat und das finde ich gut so. Ich möchte ihm nichts vorspielen und so tun müssen, als wäre alles in Butter, obwohl ich innerlich gerade um mein Leben kämpfe. Ich sage ihm, wenn ich Angst habe und wenn er mir dann sein kleines Händchen in meine Hand schiebt, möchte ich vor Glück einfach nur weinen. Und ich weiß, mit ihm zusammen und für ihn schaffe ich alles. Trotz Angst.

Eins noch: ich weiß, dass aus vielen Beleidigungen damals Unwissenheit gesprochen hat und heute kann ich mit solch dummen Kommentaren ganz gut umgehen und zeige den Menschen, die mir nicht gut tun, wo der Maurer das Loch gelassen hat. Bis dahin war es allerdings ein verdammt langer und harter Weg. Ihr alle da draußen, die den Idioten Glauben schenken und sich von ihnen klein machen lassen: hört auf damit. Sofort. Ihr seid nicht weniger wert, nur, weil ihr Probleme habt, die nicht jeder verstehen kann. Ihr seid toll und auch, wenn ihr das jetzt noch nicht sehen könnt, irgendwann werdet ihr vielleicht erkennen, dass diese schwierige Zeit nicht nur negativ ist.  Bis dahin ist es aber ein langer Weg. Konzentriert euch solange auf die Dinge, die euch gut tun und traut euch, Nein zu sagen. Und ganz wichtig: redet dadrüber. Lasst euch nicht eure Stimme nehmen!


Ihr seid betroffen? Scheut euch nicht, euch Hilfe zu suchen! Euer Hausarzt sowie eure Krankenkasse kann euch bei der Suche nach einem geeigneten Therapieplatz behilflich sein. Für schnell Hilfe, findet ihr hier eine helfende Hand:

Telefonseelsorge Deutsche | Telefonseelsorge Österreich | Schweizer Sorgentelefon | Stiftung Deutsche Depressionshilfe

24 Gedanken

  • Birgit Oktober 6, 2017 at 19:05

    Danke für Deine aufrichtigen Worte.Ich will jetzt nicht ins Detail gehen,aber ich bin selbst auch betroffen und stehe jetzt grad wieder vor einem längeren Aufenthalt in der Klinik.Es ist ein sehr langer steiniger Weg von ganz unten und ich war ganz unten.Die Verständnislosigkeit und die Grausamkeiten kenne ich zur Genüge.Ohne Hilfe geht das nicht,das musste selbst ich einsehen und heute bin ich froh um jede Hilfe die ich kriegen kann.Schlimm finde ich auch das man es einem nicht ansieht wie schlecht es einem geht.Wir tragen keinen Verband um den Kopf.
    Ich habe leider keine Stütze,keinen kleinen Pirat.Mein Mann hat mich verlassen,was mich wiederum vollends in die Krise gestürzt hat.Was in diesen letzten zwei Jahren passiert ist muss ich jetzt erst einmal verarbeiten.Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft zum weitermachen und glückliche Momente mit Deinem Kleinen

    Antworten
    • MadameLustig Oktober 16, 2017 at 10:34

      Ich wünsche dir ganz viel Kraft, liebe Birgit und drücke dir ganz fest die Daumen, dass du bald wieder lachen kannst!

      Antworten
  • Jenny Oktober 6, 2017 at 20:03

    Hallo Maike!

    Wow, was für ein Beitrag! Ehrlich, tiefgründig und gut lesbar verpackt.
    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie viel Überwindung es dich gekostet hat, diese Offenbarung auf dem Blog zu veröffentlichen. Hut ab! Von deinem Mut können sich viele »Schönreder« mal eine Scheibe abschneiden!

    Mach weiter so, deine Beiträge sind klasse (auch wenn sie traurig sind und ich beim Lesen weinen muss).

    Liebe Grüße, Jenny

    Antworten
    • MadameLustig Oktober 16, 2017 at 10:19

      Vielen Dank für dein liebes Feedback, liebe Jenny! <3

      Antworten
  • Diana Oktober 6, 2017 at 20:50

    Hallo,
    wow, danke für diesen tollen und ehrlichen Beitrag.
    Ich habe Tränen in den Augen gehabt, so bewegend fand ich ihn.
    Ich finde es so toll, das du jetzt so offen damit umgehen kannst. Du hast meinen vollsten Respekt.
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

    Antworten
    • MadameLustig Oktober 16, 2017 at 10:19

      Danke schön, für dein liebes Feedback, liebe Diana! <3

      Antworten
  • Tamara Oktober 7, 2017 at 12:31

    Liebe Maike,
    ich bin tief berührt von deinen ehrlichen Worten. Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie man sich in solchen Momenten und an solchen Tagen fühlt, aber ich hoffe für dich und wünsche dir einfach, dass die schönen Tage überwiegen und du mit so wenig Angst wie möglich, in deine Zukunft mit deinem Pirat schauen kannst. Ich selbst habe auch eine Art Angststörung, die sich aber “Dank” eines Unfalls vor ein paar Jahren langsam normalisiert. Ich habe extreme Angst vor Feuer schon seit Kindesbeinen an. Das geht so weit, dass ich alle Stecker rausziehe, wenn ich die Wohnung verlasse, mir Wohnungen übrigens nur nach dem Fluchtweg aussuche, mich in Häusern mit Treppenhäusern aus Holz nicht weiter, wie in den 1. Stock traue und niemals mehr in einem Dachgeschoss schlafen könnte. Ich habe bis zu meinem Unfall, ständig davon geträumt am lebendigen Leib zu verbrennen. Sei es im Auto, im Haus oder sonst wie. Diese Träume kamen in regelmäßigen Abständen wieder. Als ich dann vor einigen Jahren tatsächlich “gebrannt” habe und es mit starken Hautverbrennungen im Gesicht überlebt habe (was ich meinem Freund zu verdanken habe), wurde es zu Beginn richtig schlimm. Doch nach und nach haben sich die Ängste normalisiert. Natürlich überprüfe ich noch immer alles dreimal, doch ich träume nicht mehr ständig davon. Aber ganz wird mich diese Angst wohl nie loslassen. Ich hoffe einfach, dass mir dieses eine Feuererlebnis für mein ganzes Leben gereicht hat.
    Ich sende dir einfach eine liebe Umarmung und ich finde es mutig und toll, dass du diesen Artikel veröffentlicht hast.

    Liebe Grüße
    Tamara

    Antworten
    • MadameLustig Oktober 16, 2017 at 10:24

      Liebe Tamara, vielen Dank für dein liebes Feedback! <3
      Deine Angst kann ich gut nachempfinden. Vor knapp 10 Jahren ist mein Gesicht und meine rechte Hand mal kochend heißem Fett ausgesetzt gewesen (meine Handschrift ist seitdem ein Graus!) und ich habe sehr lange gebraucht, bis ich danach wieder in die Nähe einer Fritteuse oder auch einer Pfanne mit Fett gehen konnte.

      Fühl dich ganz doll gedrückt. Ich bewundere dich dafür, dass du dich jeden Tag deiner Angst stellst!

      Antworten
      • Tamara Oktober 16, 2017 at 15:25

        Oh wow, heißes Fett ist ja noch mal heftiger. Da sind die Verbrennungen schneller tiefer. Oh je, das tut mir sehr leid. Da kann ich gut verstehen, dass du dich keiner Fritteuse nähern wolltest. Ich möchte auch keine Brandbeschleuniger (flüssige Grillanzünder) mehr im Haus haben oder irgendwo in welcher Form auch immer sehen. Auch diese Innenkamine mit dem Brenngel sind tabu.

        Antworten
  • Steffi Oktober 7, 2017 at 16:08

    Wow… Maike… Ich bin total geflasht von deiner Offenheit. Ich bin selber nicht betroffen, kann mir aber dennoch vorstellen, was es dich für eine Überwindung gekostet haben muss, diesen Beitrag online zu schicken. Du hast meinen großen Respekt.
    Angst zu haben ist nicht einfach. Und damit zu leben noch viel weniger.

    Fühl dich ganz doll gedrückt!!

    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

    Antworten
    • MadameLustig Oktober 16, 2017 at 10:24

      Danke schön für dein liebes Feedback, meine Liebe! <3

      Antworten
  • Aer1th Oktober 7, 2017 at 20:12

    Liebe Maike,
    danke für diesen tollen und mutigen Beitrag von dir! Ich selber kenne die Angst auch leider iel zu gut und hatte jahrelang auch mit ihr zu kämpfen. Heute kommt sie zum Glück nur noch sehr selten und in sehr leichter Form.
    Wie ich all das ohne meinen Mann durchgestanden hätte? Ich weiß es nicht? Auch ich bin auf unwissende, verunsicherte und überforderte Menschen gestoßen, die flasche Entscheidungen im Umgang mit mir getroffen haben.
    Heute weiß ich damit besser umzugehen, aber zu den Zeitpunkten, wo ich damit nicht umgehen konnte, hat mir deren Verhalten noch mehr den Boden unter den Füßen weggerissen, als eh schon.

    Ich finde deinen Beitrag wichtig. Denn ich finde es wichtig zu sehen, dass nicht alles und jeder im Internet “perfekt” ist. Solche Krankheiten und “Störungen” gehören nun mal zum Leben dazu. Das macht uns nicht zu weniger lieben, fürsorgenden, lustigen und verrückten Menschen, die wir sind.

    Also danke nochmal für deine mutigen Worte!

    Liebe Grüße
    Miri

    Antworten
    • MadameLustig Oktober 16, 2017 at 10:28

      Vielen dank für dein liebes Feedback. 😀
      Es freut mich sehr, dass es dir heute wieder gut geht, liebe Miri. Lass dich weiterhin nicht unterkriegen! <3

      Antworten
  • Hanna Oktober 10, 2017 at 14:41

    Dein Text hat mich wirklich berührt. Es ist schon spannend, dass du trotz, oder vielmehr wegen deiner Krankheit so mutig bist. Ich wünsche dir und dem kleinen Piraten alles erdenklich Gute und Hut ab vor all dem was du/ihr bisher geschafft habt!
    Ganz herzliche Grüße
    Hanna

    Antworten
  • Anett Oktober 11, 2017 at 11:25

    Oh Maike,
    was für ein mutiger und toller beitrag!
    Ich selbst bin nicht betroffen, kann mir aber sehr gut vorstellen, was du durchgemacht hast, und jeden tag noch machst! Ich finde es sehr mutig von dir, uns so einen Einblick in dein Leben zu gewähren und bewundere dich dafür!
    Für dich weiter ganz viel Erfolg, jeden Tag aufs Neue!
    Fühl dich lieb gedrückt
    herzliche Grüße Anett.

    Antworten
    • MadameLustig Oktober 16, 2017 at 10:32

      Danke schön für dein liebes Feedback, liebe Anett! <3

      Antworten
  • Zusammenfassung Oktober November 12, 2017 at 20:10

    […] Hallo, ich bin Maike und ich habe Angst! von Maike auf ihrem Blog Kunterbunte Flaschenpost veröffentlicht ist einfach so ehrlich und ich finde es toll, dass sie das ausspricht und ihre Gefühle mit uns geteilt hat. Mareike, die liebe Bücherkrähe, hat einen ganz tollen Beitrag zu den Problemen auf der FBM17 gepostet: Nazis auf der FBM, Blogger gegen Blogger, und was wir tun sollten heißt er und ist wirklich lesenswert. Auch bei Eva-Maria von Schreibtrieb habe ich einen sehr schönen Beitrag zur Buchmesse gefunden. Die Buchmesse: von Vielfalt und Reaktion. Und zum Schluss habe ich über den Blog Angeltearz-liest einen ganz wunderbaren Beitrag für mehr Gelassenheit entdeckt. Zu lesen ist Eine Runde Gelassenheit für alle, bitte! bei Nelly von Nellys Leseecke. […]

    Antworten
  • Linkliebe № 11 - LexasLeben Januar 1, 2018 at 16:14

    […] Hallo, ich bin Maike und ich habe Angst! […]

    Antworten
  • Lilly Lesepanda Februar 17, 2018 at 13:02

    Erst einmal möchte ich mein großes Lob für diesen Beitrag aussprechen. Es sind Worte die auch in 10,20 und 100 Jahren noch eine große Bedeutung haben werden. Ich gehöre, glücklicherweise, zu den Menschen die nicht mit solchen Angststörungen zu kämpfen haben. Doch ich bewundere jeden, der versucht dagegen anzukämpfen. Nie käme es mir inde Sinn so etwas in Frage zu stellen, da ich selbt an Misophonie (Hass auf Geräusche) leide und auch Sätze kenne, wie: Stell dich nicht so an. Das ist doch schwachsinn was du erzählst usw.
    Daher versteh ich dich sehr gut, was dieses Thema betrifft. Ich wünsche dir für deine Zukunft auf jeden Fall alles gute.

    Liebe Grüße
    Lilly

    Antworten
    • MadameLustig Februar 24, 2018 at 15:30

      Ganz lieben Dank für deine lieben Worte, Lilly! <3
      Probleme mit Geräuschen zu haben, stelle ich mir auch sehr schwer vor.

      Dir auch alles Liebe für die Zukunft. Und lass dich von so blöden Kommentaren nicht ärgern!
      Liebe grüße,
      Maike

      Antworten
  • Karo Februar 17, 2018 at 21:52

    Liebe Maike,
    gleich der erste Beitrag von dir, den ich lese, trifft genau ins Herz. Vielen Dank für deine ehrlichen Worte. Ich finde es sehr wichtig, dass man psychische Krankheiten nicht totschweigt, sondern offen darüber spricht – was natürlich oft schwer fällt. Deshalb habe ich auch größten Respekt davor, dass du diesen Beitrag veröffentlicht hast. Je mehr darüber gesprochen wird, desto mehr können die Mitmenschen verstehen und entsprechend reagieren. Ich erinnere mich auch noch daran, dass kritisch oder spöttisch reagiert wurde, wenn ich irgendwie erwähnt habe, dass ich bestimmte Sachen nicht machen möchte, weil ich Angst habe. Sich seiner Angst stellen, was ja der allgemeingültige Tipp zu sein scheint, ist nicht einfach, wenn sie vollkommen irrational ist. Mittlerweile wird anders darauf reagiert – und das liegt daran, dass Leute, so wie du, darüber sprechen. Danke dafür!

    Antworten
    • MadameLustig Februar 24, 2018 at 15:35

      Auch dir vielen Dank für deine lieben Worte, Karo! <3
      Du sagst es ganz richtig: gegen irrationale Ängste anzugehen, ist nicht einfach und dass das auch in den Köpfen der Menschen ankommt, ist wichtig. Die Menschen, die Angst empfinden und deswegen einige Dinge nicht tun können, meiden Situationen nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil da tatsächlich ein Problem ist und das muss einfach von den Mitmenschen ernst genommen werden. Ohne zu urteilen. Ich glaube fest daran, dass es vielen Kranken besser gehen würde, wenn sie nicht immerzu nicht nur gegen ihre Angst, sondern in der Gesellschaft auch für ihre Person kämpfen müssten.

      Ganz liebe Grüße,
      Maike

      Antworten

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