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Drüber nachgedacht

    Drüber nachgedacht | Mein Lesealltag

    Seit ich denken kann, gehören Bücher zu meinem Leben dazu. Als kleines Kind wurde mir aus ihnen vorgelesen und später, nachdem ich in der Schule gelernt hatte, wie ich die einzelnen Buchstaben zu Wörtern verbinden kann, habe ich mich selbst ins nächste Abenteuer gelesen. Ich war aber kein Kind, das in jeder freien Minute die kleine Nase in Bücher gesteckt hat, nein, dafür liebte ich es zu sehr, mich zu bewegen, die Umgebung unsicher zu machen und irgendwelchen Blödsinn mit meinen Freunden auszuhecken. Aber Abends, wenn der Tag schon fast zu Ende war und es darum ging, die verbleibende Zeit entspannt ausklingen zu lassen, habe ich mir eines meiner Bücher geschnappt, mich auf mein Bett gekuschelt und die Welt um mich herum ausgeschaltet. Und heute? Weiterlesen

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    Drüber nachgedacht | Schullektüre

    Meine Einschulung ist diesen Sommer 30 Jahre her. 30! Jahre! Wenn ich es nicht besser wüsste, ich würde mir das nicht glauben. Diese Zahl, 30, wirkt in diesem Zusammenhang irgendwie so riesig und gewaltig, dass ich mich vor ihr am liebsten hinter dem Sofa verstecken würde. Außerdem fühlt es sich gar nicht so weit weg an. Immerhin erinnere ich mich an den Tag, als wäre es gestern gewesen. Ich weiß noch, dass ich mit einem rosa-weiß gestreiften Rock, passender Bluse, diesen monströsen Spitzenkragen, die man früher noch extra über die Oberteile binden konnte, rosafarbenen Clogs, einem rosafarbenen Scout-Schulranzen und – Überraschung! – einer rosafarbenen Schultüte so angekaspert wurde, dass ich wie laufender Schweinespeck aussah, bevor es für ernst wurde. Ich weiß noch, dass vor der Schule eine Tafel mit dem Jahrgang und ein übergroßer Garfield standen, neben denen ich mich aufstellen musste, um mein rosafarbenes Ich für die Nachwelt festzuhalten. Ich weiß noch, wie wir in der Aula saßen, nach und nach aufgerufen und in unsere Klassen verteilt wurden. Und ich weiß auch noch, wie ich später im Auto meine Schultüte aufgemacht und lauter Schulgedöns rausfischen durfte, anstatt bergeweise heiß begehrtes Schnuckelzeugs. Und wenn das alles noch so greifbar ist, wird es gleich noch eine Nummer unglaublicher, dass dieser Tag bereits so weit in der Vergangenheit liegen soll. Weiterlesen

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    Drüber nachgedacht trifft #Bloggerliebe

    Gemeinsam mit 7 anderen Bloggerinnen mache ich mir einmal im Monat Gedanken über ein ganz bestimmtes Thema. Welches das sein wird, entscheiden wir immer zusammen und meist ziemlich spontan. Natürlich werden dabei auch mal Themen ausgewählt, zu denen man anfangs nicht nur keine zündende Idee hat, sondern vielleicht auch noch gar keine richtige Meinung. Aber genau das finde ich wahnsinnig interessant an dieser Beitrags-Reihe, entstehen so doch Artikel, von denen man zu Beginn noch gar nicht weiß, welche Richtung sie einschlagen werden. So in etwa erging es mir, nachdem wir uns auf unser aktuelles Thema festgelegt hatten. Das lag allerdings weniger daran, dass mir das Thema nicht zugesagt, oder ich keine Meinung dazu gehabt hätte, sondern vielmehr daran, dass mir die zündende Idee für das Wie fehlte. Es wollte lange Zeit einfach nicht Klick machen und das machte mich wahnsinnig. Kurz vor dem einschlafen kam er dann, der Geistesblitz und das war auch allerhöchste Eisenbahn, denn die Deadline für diesen Beitrag ist inzwischen so nahe, dass ich sie am Bauch kitzeln kann.

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