Kurz gesagt: Himmelsfern von Jennifer Benkau

Posted on August 24, 2015

Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer. Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein? Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer – ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung … (Kurzbeschreibung: script5)

Erschienen: September 2013 im Script5-Verlag | Format: Gebundene Ausgabe | Seiten: 496 | Verlagsseite der Autor/in: Jennifer Benkau | Bewertung: 4 von 5 Fläschchen

Kurz und knapp
Wenngleich ich zwar schon einiges von der Autorin gehört hatte und es mich bei ihren Werken Dark Canopy und Dark Destiny ziemlich in den Fingern juckte, war Himmelsfern für mich das erste Buch aus der Feder von Jennifer Benkau.

Den Einstieg in diese Geschichte empfand ich persönlich als eher schleppend. Da half auch der flotte, fließende Schreibstil nichts, der ein schnelles Vorankommen garantiert. Mit fortlaufenden Seiten wurde die Geschichte für mich jedoch immer spannender und ab da war an ein Weglegen des Buches auch nicht mehr zu denken.

Erzählt wird Himmelsfern aus der Sicht von Noa, die sich hier nicht nur in der Rolle des weiblichen Hauptcharakters wiederfindet, sondern auch Ich-Erzählerin ist. Ihr männliches Gegenstück ist der mal so gar nicht rundum perfekte Marlon, der nicht nur zu Beginn der Story, sondern das gesamte Buch über eine gewisse Düsternis ausstrahlt.

Die Idee hinter dieser Geschichte war für mich etwas ganz Neues, was meine Begeisterung für dieses Buch nur noch steigerte. Auch empfand ich die wichtigen, ausschlaggebenden Elemente der Story nicht als vorhersehrbar, was mir ermöglichte, über die Seiten hinweg mitzurätseln. Weiter möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht darauf eingehen, um niemanden mit einem riesen Spoiler die Spannung zu nehmen. Nur noch so viel: es war für mich sehr erfrischend, mal etwas anderes als den standart Vampir-Werwolf-Einheitsbrei zu lesen und alleine deshalb hat dieses Buch schon einen dicken Daumen nach oben von mir verdient!

Kurzum
Eine Geschichte über Selbstakzeptanz, Zukunftsangst, Verlust, Trauer, Hoffnung und den Glauben an die Liebe, die mich mitbangen ließ und am Ende geschockt und mit tränennassem Gesicht zurückließen.

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