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Little Brother Leserunde – Kapitel 18 – Ende

Hallo ihr Lieben. Wir befinden uns auf der Zielgeraden und das bedeutet, dass im Buch Little Brother alles auf den Höhepunkt zusteuert. Das ging ganz schön fix, oder? Wenn ihr noch einmal die ganze Diskussion zur Leserunde nachlesen wollt, findet ihr bei Lena Kapitel 1-4, bei Elli Kapitel 5-10 und bei mir Kapitel 11-17.

Nach der Web of Trust Party vergangene Woche, mit der Marcus im Kampf für die Privatsphäre einen weiteren Schritt getan hat, geht es diesmal darum, öffentlich gegen die Regierung und ihre Methoden vorzugehen. Gemeinsam mit der Presse und ganz vielen Anhängern sorgt er dafür, dass niemand mehr die Augen verschließen kann. Mit einer Mischung aus Rollenspiel und Flashmob wird die Regierung Schachmatt gesetzt und ich muss gestehen, dass ich diese friedliche Methode ein Zeichen zu setzen sehr toll finde.  Und ihr?


Findet ihr den Weg über die Öffentlichkeit richtig? Sollte man immer aufstehen und sich wehren? Wäre so eine Berichterstattung heute überhaupt noch möglich?

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5 Gedanken

  • Antworte Auroria

    Ich stimme dir zu. Das war wirklich eine orignelle Idee von Marcus. Die Reaktion der Regierung hierzu war daher umso erschreckender. Ich frage mich jedoch, ob ein Wachrütteln der Bevölkerung allein dadurch erfolgt wäre. Ich befürchte fast nicht. Wie schnell ist man schockiert über bestimmtes, wie schnell kehrt man wieder zum Alltag zurück.
    Hätte der Zeitungsartikel allein vielleicht auch gereicht? Ist es die Kombination aus beidem, die eine Veränderung bewirken kann? Und verändert sich tatsächlich etwas? Fragen, die ich mir stelle, die das Buch aber am Ende nicht beantwortet hat. Vielleicht im nächsten Teil?

    März 26, 2017 at 20:17
    • Antworte Lena

      Auroria: Der nächste Teil beantwortet, wenn ich mich richtig erinnere, eher die Frage “Wie konnte das mit Snowden eigentlich passieren?”. Auch, wenn natürlich Mr Snowden nicht erwähnt wie, da das Buch ja vorher geschrieben wurde.

      Ich hatte die Sache mit dem Flashmob/Rollenspiel schon total wieder vergessen. In meiner Erinnerung gibt es irgendwie diesen Zeitungsartikel und dann befreien sie die Gefangenen und dann ist alles gut. Zeigt mal wieder, wie viel man über die Jahre doch vergisst von einem Buch. Dabei ist die Idee soo gut. Es ist auf jeden Fall etwas, dass die Öffentlichkeit wahrnimmt. Zeitung lesen ja doch irgendwie kaum noch Leute heute.

      LG
      Lena

      März 28, 2017 at 13:26
    • Antworte MadameLustig

      Ich glaube nicht, dass der Zeitungsartikel gereicht hätte, um die Menschen wachzurütteln. Immer häufiger sieht man, dass es extreme Dinge braucht, damit die menschen heutzutage überhaupt mal länger als 30 Sekunden von ihren Smartphones aufschauen. Dazu kommt, dass ein Zeitungsartikel oft sehr trocken ist. So ein Flashmob/Rollenspiel hingegen ist unterhaltsam, fordert das Umfeld auf amüsante und mitreißende Weise auf, mitzuwirken und spricht vor allem auch die junge Generation an.

      April 3, 2017 at 09:00
  • Antworte Elli

    Hi Maike,
    sorry für die späte Beteiligung, aber besser spät als nie!
    Ich habe die Geschichte ja schon gelesen, aber als er sich mit dem Kram an die Presse gewandt hat, hatte ich doch ganz schön Herzrasen, weil es einfach so spannend ist.
    Ich hoffe, dass eine solche Berichterstattung heute noch möglich wäre. Sicher bin ich mir aber nicht. Ein Großteil der Bevölkerung ist, glaube ich, auch einfach abgestumpft. Wir sehen jeden Tag so schreckliche Sachen in den Nachrichten. Wer weiß, was in der Welt noch so alles passiert, was sie uns nicht in gut strukturierte 15-Minuten-Nachrichten präsentieren.
    Die Idee des Buches ist, so oder so, auf jeden Fall genial. Ich habe mich sehr gefreut es nochmal mit euch zu lesen!
    Liebste Grüße,
    Elli

    März 29, 2017 at 15:45
    • Antworte MadameLustig

      Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Mehrheit abgestumpft ist. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass es die Leute gar nicht interessiert, was um sie herum geschieht. Sehr viele haben eh keine Lust, sich irgendwie zu engagieren, andere sehen den Sinn darin nicht, weil sie ja “eh nichts ausrichten können” und wieder andere leben nach dem Motto “jeder ist sich selbst der Nächste”. Dazu kommt, dass die Leute viel zu wenig aufgeklärt sind und auch kein Interesse haben, daran etwas zu ändern. Selbst hier in der Leserunde war es ja so, dass die Erklärungen von Marcus oft gar nicht interessiert haben und diese demnach überlesen wurden. Das Problem dabei ist, dass man mit Unwissenheit und Desinteresse nichts ändern kann.

      April 3, 2017 at 09:05

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